Ponti.net

Bachelorarbeit

In einer Welt, geprägt von den Veränderungen des demografischen Wandels, wird der Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen den älteren und jüngeren Generationen zur Schlüsselkomponente. Hier setzt Ponti.net als innovative digitale Lösung an und ermöglicht, persönliche 1-zu-1 Mentoringbeziehungen zwischen den Generationen zu knüpfen. Durch den Miteinbezug der älteren Generation liegen deren Bedürfnisse auch im Bezug auf digitale Barrierefreiheit im Fokus der Anwendung.

 

UX/UI
WS23/24, 7. Semester

HCD-Methoden, Figma, Miro, Google Forms

 

01 Projektplanung

Die Projektplanung orientierte sich am Double Diamond Modell. Neben der praktischen Projekterarbeitung, wurde auch das Schreiben der theoretischen Arbeit in den Zeitplan aufgenommen. Außerdem wurde erstes Risikomanagement begonnen.

02 Recherche

Um einen umfassenden Überblick zu erhalten, wurde zu den unterschiedlichen Unterthemen digitale Barrierefreiheit, ältere Menschen, Generationen und Netzwerke recherchiert. Dabei wurden Internetquellen, aber auch Studien aufgetan.

 

03 Nutzerbefragung

An der Online-Umfrage zur digitalen Vernetzung der Generationen haben insgesamt 74 Personen teilgenommen. Davon gehörten 21 Teilnehmer der Gruppe U60 und 53 Teilnehmer der Gruppe Ü60 an.

04 What How Why

WHAT Eine Anwendung, die zum gegenseitigen Wissensaustausch zwischen den Generationen durch Funktionen wie Fragen und Antworten, Online- und Offline-Hilfesessions oder längerfristige Mentorenprogramme, beiträgt.

HOW Durch die digitale Vernetzung wird die Chance, Personen verschiedener Generationen gezielt miteinander zu vernetzen, geboten.

WHY Aufgrund des demografischen Wandels wird unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen gestellt, wie etwa die soziale Isolation im Alter oder die Wissensdisparität zwischen den älteren und jüngeren Generationen.

05 Zielgruppe

Als Nutzer wurden zwei Hauptzielgruppen ausgemacht: Senioren und die jüngere Generation. Diese wurden in Sinus-Milieus eingeordnet und im Wertemodell nach Schwartz wurden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Zielgruppen herausgearbeitet.

06 Personas

Je Senioren und jüngerer Generation wurden je zwei Personas erstellt. Diese stellen beispielhaft Personen aus dem Spektrum der Zielgruppe dar.

07 User Stories

Je Persona wurden drei User Stories nach dem Schemata „Als [Nutzer] möchte ich [Funktion], damit / um / weil [Wert]“ aufgestellt. 

 

08 User Journey

Aus den User Stories wurden User Journeys erarbeitet, welchen den Weg des Nutzers durch die Anwendung beschreiben.

 

09 Funktionsbewertung

Es konnten Hauptfunktionalitäten ausgemacht werden, welche nach Aufwand und Nutzen bewertet wurden.

10 Low fidelity Prototyp

Die User Stories btw. Journey wurden mit Hilfe eines Wireframe Kits in Low fidelity Prototypen in Figma umgesetzt.

 

11 Nutzerumfrage

Aus dem Low fidelity Prototyp ergaben sich Fragen zu Funktionen, welche in einer erneuten Nutzerumfrage mit 26 Teilnehmern geklärt wurden.

 

12 High fidelity Prototyp

Die Erkenntnisse aus der Umfrage wurden im High fidelity Prototyp eingearbeitet. Viele Bereiche des Prototyps wurden nun klickbar.

 

13 Usability Testing

Die Probanden erfüllten Aufgaben, orientiert an den User Stories, anhand des High fidelity Prototyps. Dabei wurden Potentiale erkannt, bei welchen die Usability verbessert werden konnte. Nach dem Usability Test füllten die Probanden einen Usability Fragebogen aus.

 

14 Designvarianten

Es wurden drei unterschiedliche Designvarianten erstellt. Diese wurden auf Grund der Kontrastverhältnisse auf Barrierefreiheitsvorgaben getestet und verschiedene Farbsehschwächen simuliert. Daraufhin wurde die dritte Variante ausgewählt.

 

15 Expertenfeedback

Durch Feedback von Experten für digitale Barrierefreiheit konnten Elemente identifiziert werden, welche noch verbessert werden mussten. Außerdem wurde beispielhaft eine Tastaturbedienung der Anwendung aufgezeigt.

 

16 Technischer Unterbau

Um sicher zu stellen, dass das Projekt auch im realen Kontext umgesetzt werden könnte, wurde ein Tech Stack aufgestellt, sowie die mobile Umsetzung angedacht. 

17 Styleguide

Elemente und Komponenten wurden in einem kleinen Styleguide festgehalten.

18 Dokuvideo